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Gold, Silber und Bronze an diesjährigen Schweizermeisterschaften

Diese Saison konnte ich einen ganzer Medaillensatz an Schweizermeisterschaftsmedaillen nach Hause bringen.

Die erste war die Bronze Medaille in der Super-Kombi an der Elite Schweizermeisterschaft auf dem Stoos. Diese Bronze Medaille war ganz speziell, denn es war meine erste Elite Schweizermeisterschaftsmedaille, was sicher ein Highlight meiner Saison darstellt. Nach dem Super-G lag ich auf den 6. Zwischenrang. Der Slalom fand bei ziemlich schlechten Pistenverhältnissen statt und bereitete meinen Konkurrenten viel Mühe. Es gab viele Ausfälle und das Ziel am Start war, ähnlich wie in Russland, einen fehlerfreien und vor allem schnellen Lauf ins Ziel zu bringen. Dies gelang mir auch und ich konnte im Ziel eine neue Bestzeit, knapp vor meinem Markenkollegen Reto Schmidiger aufstellen. Ich hatte eine verhältnismäßig gute Fahrt und war sehr zufrieden mit meiner Leistung. Als ich dan merkte, dass es aufs Podest reicht konnte ich es fast nicht glauben.

Die zweite Medaille war die Gold Medaille an der U21 Schweizermeisterschaft in der Abfahrt in Zinal. Dieser Titel war ein grosses Ziel von mir und ich bin sehr zufrieden, dass es so gut geklappt hat und ich den Titel gewinnen konnte.

Die letzte Medaille ist die Silbermedaille in der U21 Super- Kombi in Zinal. Leider hatte ich einen schlechten Super-G Lauf und lag vor dem Slalom auf den 5. Zwischenrang. Mit der Zeit kenne ich meine Kombi-Slalom Qualitäten und es war wieder ein Slalom, der meinen Qualitäten gut passte, mit vielen Ausfällen und schwierigen Pistenverhältnissen. Mit einem guten Slalom Lauf, schafte ich es noch auf den zweiten Rang vorzurücken, zwischen meinen beiden Teamkollengen Joel Lütolf (1.) und Matthias Iten(3.). Auch mit diesem Resultat bin ich zufrieden, obwohl die Goldmedaille natürlich das grosse Ziel war.

Mit diesen drei Medaillen, kann ich auf eine erfolgreiche Saison zurückschauen. Diese Medaillen beweisen mir, dass ich auf dem richtigen weg bin und ich werde hart weitertrainieren, um noch weitere nach Hause bringen zu können.

Zwei Medaillen an der Universiaden in Krasnoyarsk (RUS)

Diesen März durfte ich die Schweiz bei der Winteruniversiade in Krasnoyarsk vertreten. Es war mein erster Grossanlass und auch das erste mal, dass ich mit meiner Skiausrüstung in ein Flugzeug stieg. 

Die Organisation des Grossanlasses hat all meine Erwartungen Übertroffen und die Stimmung zwischen den verschiedenen Athleten und Sportarten im Athletendorf war super.

Am ersten Tag fand ein SG training auf dem Rennhang statt. Der Schnee war ganz anders als in Europa und ich musste mich zuerst an die Verhältnisse gewöhnen. Der Hang war mehrheitlich flach und es gab keine schwierigen Passagen. Die Piste war in einem sehr guten zustand. Sie haben mit Wasser gearbeitet, um die Piste Eisig zu  machen.

Am zweiten Tag hatten wir als erstes Rennen den Super-G. Ich hatte eine gute Fahrt und endete auf den dritten Rang und somit gewann ich die Bronze Medaille. Ich wusste, dass ich Chancen auf eine Medaille hatte, doch dass es schon beim ersten Wettkampf geklappt hat, war unglaublich. Nach dem Rennen fand sofort die Flower- Ceremony im Zielgelände statt. An diesem Moment habe ich gemerkt, dass diese Broze Medaille etwas besonderes darstellt. Nach der Zeremonie mussten wir sofort zur Medaillenverleihung gehen. Wir hatten kaum Zeit uns umzuziehen und die Skis zu packen. Als ich dann endlich auf dem Podest stand und die Medaille um den Hals trug, konnte ich den Erfolg richtig geniessen. Es war ein schöner Moment, doch ich wusste, da geht noch mehr. Nach der Rangverkündigung gab es noch eine Pressekonferenz und dann durften wir endlich ins Athleten Dorf zurückfahren. 

Am nächste Tag fand die Frauen Kombi statt und ich hatte einen Tag frei zum erholen und etwas Slalom zu fahren, um mich gut auf die Kombi vorzubereiten.

Am Tag der Kombi hatte hatte ich ein grosses Ziel und zwar wieder eine Medaille zu gewinnen. Der SG Lauf war nicht ganz optimal und ich lag vor dem Slalom auf dem 7. Zwischenrang. Der Slalomhang war anspruchsvoll und eisig. Es gab sehr viele Ausfälle und mein Ziel war es, einfach unten ins Ziel zu kommen. Mit einer sauberen Fahrt, ohne grossen Fehler gelang es mir, im Ziel eine neue Bestzeit aufzustellen. Ich wusste, dass die Athleten die noch am start waren eher Speedfahrer als Slalomfahren sind. Und als ich hörte, dass der aktuell Zweitplatzierte Russe als erster in diesen Slalom gestartet ist, also nach dem SG auf Zwischenrang 30. war, wusste ich dass meine Slalom Leistung gut war. Als ich dann merkte, dass es für Gold reicht, war ich überglücklich. Ich hatte das grosse Ziel, das ich mir gesetzt habe, erreicht.

All die Erfahrungen, die ich in Russland machen durfte waren sehr Wertvoll, sei es wegen den Interviews oder den ganzen Materialkontrollen und Dopingkontrollen, oder auch die spezielle Stimmung im Athletendorf. Ich bin sehr froh, dass ich dieses Erlebnis in Russland erleben durfte. Es motivierte mich zusätzlich, hart für meine Ziele zu arbeiten, um eines Tages meinen Traum bei der richtigen Olympiade dabei sein zu dürfen.

Erste Europacup Punkte im SG

Nach der super Speedwoche in Zinal ging ich weiter ins Sarntal, wo ich meine nächsten Europacup Speedrennen bestritten habe. Im Sarntal fanden zwei Abfahrte, eine Alpine Kombination und einen Super G statt.

Bei der Kombi wurde wegen dem starken Wind zuerst der Slalom durchgeführt und ich fuhr mit meiner Startnummer 37. auf den tollen 18. Zwischenrang. Leider konnte ich nicht von dieser tollen Ausgangslage profitieren, da die Abfahrt erst am nächsten Tag durchgeführt und nach Abfahrtspunkte gestartet wurde. Normalerweise hätte ich als 13. in die Kombi Abfahrt starten dürfen, doch mit dieser Programm Änderung musste ich als 75. ins Rennen starten und endete auf den bitteren 31. Schlussrang. Eine Hundertstelsekunde von meinem ersten Europacup Punkt entfernt. 

Am nächsten Tag fand eine Normale Abfahrt statt und ich fuhr mit der Startnummer 75. auf den 50. Schlussrang. Diese Leistung ist ganz OK, wenn man berücksichtigt, dass die Piste nachgelassen und die Verhältnisse nicht einfach waren.

Am letzten Tag stand der Super G auf dem Programm und ich war scharf darauf meine ersten Punkte zu holen. Mit Startnummer 54. startete ich etwas besser als in der Abfahrt und konnte auch einen guten Lauf runterbringen. Leider hatte ich etwas Startschwierigkeiten, doch dank einem guten Finish schaffte ich es auf dem 29. Schlussrang und sicherte mir meine ersten zwei Europacup Punkte. 

Erfolgreiche Speedwoche in Zinal

Was für eine Woche!

Diese Woche hatte ich in Zinal die wohl erfolgreichste Woche meiner FIS Karriere. Von insgesamt fünf Rennen, schaffte ich es fünf mal aufs Podest, wobei ich dreimal Gold und zweimal Bronze holte. Zuerst fanden 2 Abfahrten auf der neuen Abfahrtsstrecke in Zinal statt. Nachdem ich in Wengen die Lauberhorn Europacup Abfahrt gefahren bin, hatte ich ein gutes Gefühl auf den langen Skis und konnte das in Zinal auch sofort zeigen. Beim ersten Abfahrtstraining fuhr ich die Bestzeit, mit über einer Sekunde Vorsprung auf den Zweitpatzierten. Dies gab mir viel Selbstvertrauen für die Rennen und ich bin zufrieden, dass ich meine Trainingsleistung auch ins Rennen mitnehmen konnte. Dank diesen zwei Siegen in der Abfahrt konnte ich meine FIS Punkte senken, um bei meiner nächsten Europacup Abfahrt etwas weiter vorne starten zu können.

Beim ersten SG ging ich mit einem guten Gefühl an den Start und ich konnte auch sagen, dass mir diese Piste ganz gut liegt. Das erste Rennen konnte ich wieder für mich gewinnen, was mir sehr gute FIS Punkte erbrachte. Beim SG der Alpinen Kombination führ ich leider etwas zu direkt in der Ausfahrt des Steilhanges, doch endete auf den guten dritten Zwischenrang. Beim Slalom am nächsten Tag war ich schon ziemlich angeschlagen nach dieser langen und erfolgreichen Woche. Doch ich war motiviert, auch in der Kombi ein gutes Resultat zu machen. Mit einem stabilen Slalomlauf, in schwierigen Bedingungen, sicherte ich mir den dritten Schlussrang in der Kombi und bin auch mit diesem Resultat sehr zufrieden.

Nun gehe ich diese Woche in Italien trainieren, um dann direkt weiter ins Sarntal zu fahren und dort meine nächsten Europacup Speed Rennen zu bestreiten.

Erster FIS-Sieg in Veysonnaz

Nach meiner Premiere in St. Moritz, konnte ich eine Woche später in Veysonnaz den nächsten Erfolg feiern. Beim ersten Riesenslalom konnte ich mit zwei guten Läufen den Sieg herausfahren. Dieser Sieg zeigt mir, dass ich meinen Trainingsrückstand im Riesenslalom optimal aufholen konnte und wieder auf einem hohen Niveau mitfahren kann.

Leider konnte ich meine gute Leistung am zweiten Tag nicht bestätigen. Ich machte einen grossen Fehler im ersten Lauf und hatte Glück, dass ich noch auf den 30. Zwischenrang landete. Im zweiten Lauf konnte ich ein paar Ränge gut machen und endete auf dem 30. Rang. Am letzten Tag stand in Veysonnaz noch ein Slalomrennen auf dem Programm. Es war mein erstes Slalomrennen der Saison und ich war noch nicht zufrieden mit meinem Skiniveau in dieser Disziplin. Ich endete auf dem 8. Rang, doch hatte leider einen sehr grossen Rückstand auf den Sieger.

Nach Veysonnaz fanden in Sörenberg zwei Slalomrennen statt und ich konnte bei beiden Rennen eine gute Leistung zeigen und endete auf dem 20. und 14. Rang.

Es ist schön zu sehen, dass ich wieder in allen Disziplinen gute Leistungen zeigen kann. Als nächstes werde ich in Wengen zwei EC-Abfahrten, auf dem Lauberhorn fahren und ich bin gespannt, was ich auf dieser einzigartigen Piste zeigen kann.

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